Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter
Insgesamt umfasst das Verzeichnis 36 Personen mit juristischer oder (kunst-)historischer Qualifikation.
Für die Auswahl gelten die Anforderungen, die in Anlage 1 zur Schiedsordnung festgelegt sind: Juristisch qualifizierte Mitglieder müssen entweder Richterinnen oder Richter sein, die Befähigung zum Richteramt in Deutschland besitzen oder eine gleichwertige internationale juristische Qualifikation nachweisen. In den beiden letztgenannten Fällen ist zusätzlich eine mehrjährige Erfahrung in der außergerichtlichen Streitbeilegung erforderlich. Historisch qualifizierte Mitglieder sollen über fundierte Expertise zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere zum Nationalsozialismus oder zur Provenienzforschung im Kontext von NS-Raubgut, verfügen.
Die Aufnahme in das Schiedsrichterverzeichnis erfolgt für fünf Jahre. Eine einmalige Verlängerung um weitere fünf Jahre ist möglich. Läuft ein Verfahren über das Ende der Amtszeit hinaus, bleibt das bestellte Mitglied bis zum Abschluss des laufenden Verfahrens im Amt.
Freitextsuche
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Juristin, Verfügbar ab dem 3. Quartal 2026
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Richterin am Amtsgericht, derzeit abgeordnet an das Hessische Ministerium der Justiz und für den Rechtsstaat
Verantwortungsbereich:
Ausbildungsangelegenheiten für Rechtsreferendare, Betreuung von Gesetzgebungsverfahren, Justizprüfungsamt (Erstellung von Aufsichtsarbeiten im Zweiten Juristischen Staatsexamen auf dem Gebiet des Strafrechts)
Gründerin und Vorsitzende des Jüdischen Juristenverbands in DeutschlandsAusbildung / akademischer Hintergrund
Promotion im Insolvenzrecht, Goethe Universität, Frankfurt am Main, 2023
Masterstudium LL.M., University of Pennsylvania Law School, Philadelphia, 2019
Zweites Staatsexamen, Hessen, 2016
Erstes Staatsexamen, Rheinland-Pfalz, 2014
Studium an der Universität Passau und Johannes Gutenberg Universität MainzRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Schiedsrichterin am Gerichtshof des Zentralrats der Juden in Deutschland -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Hochschullehrer, Schiedsrichter/Mediator und DigitalunternehmerAusbildung / akademischer Hintergrund
1994 Habilitation in Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema: „Mediation. Struktur, Chancen und Risiken von Vermittlung im Konflikt“
1995-2020 Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht u. Internationales Wirtschaftsrecht an der Europa-Universität Viadrina
Seit 2003 Honorarprofessor für Mediation an der Universität Wien
Seit 1997 Gastprofessor und Gastdozent an internationalen Universitäten, u.a. King’s College London (UK), Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AUT), Renmin Universität Bejing (China), Hochschule St. Gallen (CH)
1990 Visiting Fellow an der University of California at Berkeley (USA)Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit 1996 einer der führenden Wirtschaftsmediatoren Deutschlands mit Schwerpunkt auf Auseinandersetzungen zwischen Großunternehmen und im öffentlichen Raum
Seit 2005 Schiedsrichter in nationalen und internationalen Wirtschaftsstreitigkeiten, u.a. DIS, ICC (Paris) und CAS ( Court of Arbitration for Sport, Lausanne)
Seit 2004 Berater der Bundesregierung in Großverfahren, u.a. Toll Collect
2002 Sokrates-Preis für Mediation -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, Gesamtverantwortung für das Institut im Rahmen des Institutsvorstands. Zugleich außerplanmäßiger Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München.Ausbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften und Philosophie in Münster und Bonn; längere Forschungsaufenthalte für Dissertation und Habilitation in Frankreich, Großbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten; Promotion 1993/94 in Bonn, Habilitation 2002 in München. Erasmus-Gastprofessor in Edinburgh 2000; DAAD-Langzeitdozent und Associate Professor & Reader in Nottingham 2002-2012; Rückkehr nach Deutschland 2012, seither in der gegenwärtigen Position.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschungsschwerpunkt zur Geschichte des Nationalsozialismus und der internationalen Beziehungen mit entsprechenden Veröffentlichungen in den vergangenen drei Jahrzehnten; Mitglied in der Taskforce Schwabinger Kunstfund. -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Seit 2013 Distinguished Professor of History and Seymour and Lillian Abensohn Chair in Israel Studies und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington DC
Seit 1997 Professor für Jüdische Geschichte und Kultur, Ludwig-Maximilians-Universität München (2024-2028 beurlaubt)
Seit 2013 Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur
Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Accademia Nazionale Virgiliana in Mantua und der American Academy for Jewish Research.Ausbildung / akademischer Hintergrund
Ph.D., Columbia University, New York, Jüdische Geschichte, 1993
Magister Artium in Jüdischen Studien und Geschichte an der Hochschule für Jüdische Studien und der Universität Heidelberg, 1988
Gastprofessuren in Berkeley, Stanford, Johns Hopkins, Haifa, CEU Budapest, Wien, Luzern, Zürich und ParisRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschung und zahlreiche Veröffentlichungen zur jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts
Mitglied in akademischen Beiräten verschiedener jüdischer Museen, z.Zt. Jüdisches Museum Berlin und US Holocaust Memorial Museum, vorher auch Jüdische Museen Wien, Fürth und Augsburg sowie KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Stiftung Bayerische Gedenkstätten -
Juristin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Richterin am Bundesgerichtshof seit 2011, Mitglied des 4. Zivilsenats, zuständig für das private Versicherungsrecht und das ErbrechtAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen ab 1984, Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ralf Dreier ab 1988, Erstes juristisches Staatsexamen 1990, Referendariat und zweites juristisches Staatsexamen 1997; Master Studium an der University of California (UCLA) 1992/1993; Promotion 1996 in Göttingen (Die Entstehung der Rechtstheorie im 19. Jahrhundert in Deutschland); Staatsanwältin sowie Richterin am Amts- und Landgericht Hannover (1997-2002); Abordnung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht (2002-2006); Richterin am OLG Celle (ab 2006); Abordnung als Referatsleiterin an das Niedersächsische Justizministerium, zuständig für das Öffentliche Recht und Bundesratsangelegenheiten; seit 2001 nebenberuflich verantwortliche Redaktorin des Archivs für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP)Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Im Rahmen der Abordnung zum Bundesverfassungsrecht zum Ersten Senat bei Dr. Dieter Hömig u.a. befasst mit Fragen der Regelung offener Vermögensfragen im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung Deutschlands; seit der Zeit am OLG Celle u.a. ein Schwerpunkt im Erbrecht -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Seit 1.11.2025 im RuhestandAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld von 1982 bis 1989 mit Abschluss und der Befähigung zum Richteramt
1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld
1990 bis 2009 Richter in der Arbeitsgerichtsbarkeit an verschiedenen Standorten. Nebenamtlich tätig als wissenschaftlicher Autor und Vorsitzender von Einigungsstellen nach dem BetrVG oder dem LPersVG NRW.
Von 2009 bis 2025 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, tätig in diversen Aufsichtsräten und weiteren Gremien.
Von 2010 bis 2025 Mitglied im Vorstand des Städtetags NRW, von 2014 bis 2022 im zweijährigen Wechsel als Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender, von 2018 bis 2025 Mitglied im Präsidium des Deutschen Städtetages, von 2022 bis 2025 als Stellvertreter des Präsidenten
2013 und 2017 Mitglied der Bundesversammlung zur Wahl des BundespräsidentenRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Als Richter, Vorsitzender von Einigungsstellen und als Oberbürgermeister war ich ständig damit befasst, in komplexen Konflikten die wechselseitigen Interessen nachzuvollziehen und auf einvernehmliche Lösungen durch einen fairen Interessenausgleich hinzuwirken. Gleichzeitig musste ich in den unterschiedlichen Funktionen verschiedene Ordnungsrahmen (insbes. Arbeitsrecht, Betriebsverfassungsrecht, öffentliches Recht) anwenden, um zu Entscheidungen zu gelangen.
Mit dem Themenfeld „NS – Raubgut“ war ich als Oberbürgermeister und als Mitglied des Vorstands des Städtetages befasst. Der Vorstand des NRW-Städtetages hat in der Mitgliedschaft für die Stehende Angebote geworben. Auch die Stadt Bielefeld hat das Stehende Angebot bereits abgegeben. „Es wird Zeit, dass die Konflikte um das NS – Raubgut geklärt werden. Der Start der neuen Schiedsgerichtsbarkeit ist hierfür ein gelungener Schritt.“ -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Bis Juni 2025 Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages und zugleich Geschäftsführer des Städtetages Nordrhein-Westfalen. Politisch verantwortlich für alle Themenfelder der Kommunalpolitik, Vertretung der Interessen der Städte und ihrer Unternehmen und Einrichtungen gegenüber der Bundes- und Landespolitik. Seit Juli 2025 im Ruhestand.Ausbildung / akademischer Hintergrund
Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Dienst beim Land NRW (Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt) und Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Zweites juristisches Staatsexamen.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Erfahrungen mit politisch/juristischer Streitbeilegung innerhalb des Städtetages Schwerpunkt dabei den Ausgleich durch Zusammenführen der Interessen der Mitglieder des Städtetags und der Stadtgesellschaften auf Augenhöhe zu moderieren.
Begleitung der politischen Debatte über den Umgang städtischer Museen mit NS-Raubgut. -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Vorstand der Stiftung Brandenburgische GedenkstättenAusbildung / akademischer Hintergrund
Dr. phil., Ausbildung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Lehrstuhl Prof. Hockerts). Studium der Zeitgeschichte und Promotion mit den Themenschwerpunkten jüdische Geschichte, Geschichte der NS-Verbrechen, AufarbeitungRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Dissertation über „Der Fiskus als Verfolger. Die steuerliche Diskriminierung der Juden in Bayern 1933-1941; Studien über Zwangsarbeit und Publikation von Verfolgtenbiografien; intensive Beschäftigung mit juristischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen sowie erinnerungskulturell-musealen Formen der Aufarbeitung und des Umgangs mit der Vergangenheit, die in zahlreiche Publikationen mündeten – darunter auch solche, die sich mit Raubkunst und Restitution auseinandersetzen. Seit 2018 als Stiftungsdirektor verantwortlich für sieben Gedenkstätten im Land Brandenburg, die sich primär der Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen und der wissenschaftlich-didaktischen Aufarbeitung widmen (bspw. Ravensbrück und Sachsenhausen); Ausbildung von Studieren in diesen Themenbereichen an der Humboldt-Universität zu Berlin -
Historikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Historikerin und unabhängige WissenschaftlerinAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Geschichtswissenschaften, Promotion 2003 FU BerlinRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit 2006 Sammlung von Material zum Berliner Auktionshaus Hans W. Lange (1937-1945) und dem Berliner Kunsthandel der NS-Zeit, Untersuchungen zu Fragen von Entziehung und Verwertung im NS-Staat, zur Sozialgeschichte der Akteure im Kunstmarkt der Zeit, seinen Teilnehmern, Anbietern wie Käufern. 2014 Gründungsmitglied des Arbeitskreises Provenienzforschung wie des Vereins Tracing the Past e.V., 2017/18 im Vorstand des AK Provenienzforschung.
Publikationen https://carolineflick.de/wer/cs/ -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Managing Partner, Gelbart Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KGAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium an den Universitäten in Frankfurt/M. und Mainz, Referendariat am OLG BrandenburgRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Schiedsrichter am Gerichtshof des Zentralrats der Juden in Deutschland -
Juristin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Europäisches Privat- und Verfahrensrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Richterin am OLG München (14. Zivilsenat)
Mitglied der Leitung des Munich Center for Dispute Resolution der Juristischen Fakultät der LMU
stellvertretende Vorsitzende der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages
stellvertretende Vorsitzende der Zivilrechtslehrervereinigung
Gesamtmitherausgeberin des beck-online.GROSSKOMMENTARs zum Zivilverfahrensrecht (BeckOGK) und des beck-online.GROSSKOMMENTARs zum ZivilrechtAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen, Tübingen und Aix-en-Provence (dort: maîtrise en droit, mention droit international)
Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung in Baden-Württemberg
Promotion an der Universität Tübingen
Habilitation an der Universität Bonn
Vor dem Wechsel auf den Lehrstuhl nach München Lehrstuhlinhaberin an der Universität Augsburg und zuvor Universitätsprofessorin an der LMU München
Rufe an die Universitäten Tübingen, Potsdam und Zürich abgelehnt
Gastprofessuren u.a. an die Universitat de Barcelona, die Université Jean Moulin, Lyon 3, die Pepperdine University, School of Law und die University of Pittsburgh, School of LawRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Wissenschaftliche Schwerpunkte im Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Europäischen Zivilverfahrensrecht
Seit Januar 2011 Richterin am OLG München (14. Zivilsenat) -
Historikerin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin
Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-UniversitätAusbildung / akademischer Hintergrund
2023-2025: Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Bayreuth
2019-2023: Professorin für Neueste Geschichte (W 2) an der Universität Münster
2009-2019: Juniorprofessorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster
2015-2019: Principal Investigator im SFB 1150 der DFG „Kulturen des Entscheidens“ an der Universität Münster
2018: Habilitation an der Universität Trier, Habilitationsschrift: „Familienwerte im gesellschaftlichen Wandel: Debatten über Ehescheidung, Frauenarbeit und Reproduktion in den USA des 20. Jahrhunderts“
2009-2016: Leiterin der Emmy Noether-Gruppe der DFG: „Familienwerte im gesellschaftlichen Wandel: Die US-amerikanische Familie im 20. Jahrhundert“ an der Universität Münster
2002-2009: Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg
2001: Promotion im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg
1998-2001: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität FreiburgRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Dissertation: „Rasse, Siedlung, deutsches Blut: Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die nationalsozialistische Rassenpolitik im besetzten Europa, 1939 – 1945“, Veröffentlichungen und Forschungsprojekte zur NS-Rassen- und Umsiedlungspolitik, NS-Zwangsarbeit, Wissenschaftsgeschichte des Nationalsozialismus, regelmäßig Gutachten u.a. für Bundesamt für offene Vermögensfragen, zahlreiche Beiratstätigkeiten u.a. Stiftung Topographie des Terrors Berlin, Villa ten Hompel Münster, Gutachtertätigkeit des IfZ -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und des Oberlandesgerichts MünchenAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechte an der Ludwig-Maximilians-Universität München,
1.und 2. Juristisches Staatsexamen in Bayern, Promotion an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-UniversitätRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Engagement im Bereich „Erinnerungskultur“,
zunächst Mitglied, seit 2023 Vorsitzender des Vorstandes des Fördervereins und Freundeskreises des NS-Dokumentationszentrums München -
Historikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Provenienzforscherin im Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum, Verantwortungsbereich Gemälde, Grafiken, Handschriften (seit 2019)
Ausbildung / akademischer Hintergrund
Studium, Promotion zum Thema „Kunst und Kulturgutraub in Frankreich und der Sowjetunion. Eine vergleichende Studie zur Besatzungspolitik“ (Heidelberg 2000)Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschungsschwerpunkte der Kunst- und Kulturgutraub der Nationalsozialisten im In- und Ausland, Geschichte des Kunsthandels im 20. Jahrhundert.
Provenienzforscherin der Staatsgalerie Stuttgart und des Landesmuseums Württemberg (2009-2017), Provenienzforscherin bei der Oberfinanzdirektion Berlin (Heute: BADV): Überprüfung der Kunstwerke aus dem Restbestand des Collecting Points München (2000-2002),
Mandatsträgerin der „Unabhängigen Expertenkommission der Schweiz – Zweiter Weltkrieg.
Wissenschaftliche Erforschung des Transfers von geraubten Kulturgütern in und über die Schweiz (1998-2000), Publikation „Fluchtgut-Raubgut“ (Zürich 2000), zusammen mit Georg Kreis und Esther Tisa Francini, Teilnahme an der „Washingtoner Konferenz“ 1998, Freie Mitarbeiterin für die Jewish Claims Conference, Frankfurt (1992-1999) -
Historikerin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Professorin für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt. Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Nationalsozialismus und seine Nachgeschichte, Geschichte der DDR- und Transformationszeit, Geschichte des modernen Wohlfahrtsstaats in Europa, Erinnerungskultur / Public History.Ausbildung / akademischer Hintergrund
Magisterstudium in den Fächern Geschichte, Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der LMU München und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der LMU München. 2001 Promotion mit einer Studie zur Sozialstaatsgeschichte nach 1945 an der LMU München. 2001-2004 Arbeitsgruppenleiterin eines Forschungsprojekts zur fiskalischen Ausplünderung von Juden während der NS-Zeit an der LMU, in dem u.a. die Monografie „Finanzverwaltung und Judenverfolgung. Die Entziehung jüdischen Vermögens in Bayern während der NS-Zeit“ entstand. Anschließend 2004-2011 akademische Rätin auf Zeit am Historischen Seminar der LMU München mit Einbindung in das Forschungsprojekt zur Geschichte des Reichsfinanzministeriums in der NS-Zeit beim Bundesfinanzministerium. 2011 Habilitation an der LMU München mit der Monografie „Bürokratie und Verbrechen. Antisemitische Finanzpolitik und Verwaltungspraxis im nationalsozialistischen Deutschland“ (u.a. ausgezeichnet mit dem Ernst Fraenkel Prize der Wiener Holocaust Library, London). Nach zwei Lehrstuhlvertretungen an der Universität Erfurt (2011-2012) und an der Freien Universität Berlin (2012-2013) seit 2013 Professorin für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt. 2015 Ruf an die Universität Leipzig (abgelehnt).Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit 2001 Forschungen zu nationalsozialistischen Staatsverbrechen und ihren Folgen bis in die Gegenwart mit Schwerpunkt in der Erforschung der Ausplünderung von Juden. Forschungen zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus vor allem im Hinblick auf die Wiedergutmachung von NS-Unrecht und erinnerungskulturelle Entwicklungen. Leitung mehrerer Forschungsprojekte zu diesem Themenbereich sowie Publikation von Monografien, Sammelbänden und Aufsätzen zu NS-Kunstraubfällen und Netzwerken der Verfolgung, Gutachten in NS-Kunstraubfällen. -
Kunsthistorikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Freie ProvenienzforscherinAusbildung / akademischer Hintergrund
Dr. phil., Zeitgeschichte, Universität Wien, 2015
M. A., Kunstgeschichte, Columbia University, 1995
B. A., Bryn Mawr College, 1992Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Kunst- und Zeithistorikerin mit Forschungsschwerpunkt Provenienzforschung. Zentrale Themen der wissenschaftlichen Arbeit sind: Private Kunstsammlungen und Mäzenatentum in Wien vor 1938, NS-Kunstraub, und Kunstrestitution seit 1945. Zahlreiche Publikationen, u. a. die Monografien »Was einmal war: Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens« (2003) und »Feindliche Gewalten: Das Ringen um Gustav Klimts Beethovenfries« (2017). Wissenstransfer-Projekte zu Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, zuletzt die Gestaltung der Dauerausstellung »Schaltstelle des Terrors« (2025) über die ehemalige »Zentralstelle für jüdische Auswanderung Wien«.
Neben der wissenschaftlichen Arbeit rund dreißig Jahre Erfahrung in der Restitutionspraxis. Von 1995 bis 2001 für die Israelitische Kultusgemeinde Wien im Bereich Restitution tätig, zuletzt als Leiterin der Anlaufstelle für jüdische NS-Verfolgte. Seit 2001 als Provenienzforscherin selbständig tätig, u. a. in der Beratung von Privatpersonen, kulturellen Institutionen und Organisationen, sowie als Gutachterin und Lehrende. Von 2014 bis 2016, Mitglied der Taskforce »Schwabinger Kunstfund«. -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Akademischer Beirat des Fritz Bauer-Instituts und des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust StudiesAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Bochum, von 2005 bis März 2025 Leitung der Forschungsabteilung am Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museums in Washington, DC.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschung zur NS-Geschichte mit Schwerpunkt Holocaust. Bis 2021 Beiratsmitglied der Stiftung Topographie des Terrors; Autor, Herausgeber und Bearbeiter von Fachpublikationen zum Themenbereich Holocaust; neuere Veröffentlichungen u.a.: Gerahmte Gewalt. Fotoalben von Deutschen im „Osteinsatz“ und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, Berlin: Metropol, 2025; (Hg. mit Mary Fulbrook) Perpetrating the Holocaust: Policies, Participants, Places (Cambridge History of the Holocaust, Vol. 2), Cambridge: Cambridge University Press, 2025. -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte, Europa-Universität ViadrinaAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechtwissenschaft, 2005 Erstes und 2010 Zweites Staatsexamen, Promotion zum Dr. iur. (2011), Habilitation (2021)Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Leiter der Geschäftsstelle der Beratenden Kommission, 2020–2023 -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Beigeordneter a.D. Deutscher Städte- und Gemeindebund
(ehemaliger Leiter des Dezernats u.a. für Recht und Kultur)Ausbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechtswissenschaften
31. Januar 1984 Zweites juristisches StaatsexamenRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Mitglied im Stiftungsrat Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bis zum Ruhestand Dezember 2023, Mitwirkung an der „Handreichung zur Umsetzung der "Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz“, Ehrenamtlicher Richter am Bundessozialgericht (BSG) -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Luxemburgischer Rechtsanwalt, Managing and Founding Partner der Kanzlei MOYSE & ASSOCIATES in Luxemburg. Spezialisiert auf Strafrecht, Europarecht, Menschenrechte und Öffentliches Recht, in Gerichtsverfahren und Mediation.Ausbildung / akademischer Hintergrund
Maîtrise de droit (Masterdiplom in Rechtswissenschaften) – Strasbourg (F) 1989;
Maîtrise de Sciences Politiques (Masterdiplom in Politischen Wissenschaften, Strasbourg (F), 1990.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Hauptunterhändler in Luxemburg bei der Einigung zwischen Jüdischer Gemeinde und Staat über Restitutionen 2021; Experte in Kunstraub in aktueller Recherche über Raub an Juden im 2. Weltkrieg in Luxemburg; allgemeine Kenntnis in Sachen Restitution in NS-Raub der Juden im 2. Weltkrieg. -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Seit 2025 Vorsitzender des Ständigen Schiedsgerichts für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga; Vorsitzender des Kuratoriums der Brost-StiftungAusbildung / akademischer Hintergrund
1986 – 1990 Richter am Amtsgericht Ottweiler und Landgericht Saarbrücken
1990 - 2011 Mitglied des Landtages des Saarlandes
1994 - 1999 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
1995 – 2011 Landesvorsitzender der CDU Saar
Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschlands
1999 - 2011 Ministerpräsident des Saarlandes
2011 - 2023 Richter des Bundesverfassungsgerichts (2. Senat)
Ab 2024 Kolumnist der Süddeutschen ZeitungRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
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Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in HessenAusbildung / akademischer Hintergrund
Volljurist / RechtsanwaltRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
20 Jahre Tätigkeit im Landesverband Jüdischer Gemeinden
14 Jahre Richter im Schiedsgericht beim Zentralrat der Juden in Deutschland -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesgerichtshof – 1. Strafsenat: Revisionen gegen Urteile der Landgerichte Baden-Württembergs sowie Bayerns ohne Mittel- und Unterfranken, Revisionen in Steuerstrafsachen (seit September 2024)Präsident des Gerichts beim Zentralrat der Juden in Deutschland (Ehrenamt): satzungsrechtliche Streitigkeiten, dienstrechtliche Streitigkeiten, Streitigkeiten mit Bezug zu Angelegenheiten der jüdischen Gemeinschaft (seit Januar 2023)
Ausbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau (1998 – 2004) und Toulouse (Frankreich, 2001 – 2002) (Abschlüsse: 1. Juristisches Staatsexamen, Maîtrise en droit mention droit des affaires), Master im Europarecht an der Universität Würzburg (2004 – 2006), Referendariat am Oberlandesgericht Nürnberg (2005 – 2007), 2. Juristisches StaatsexamenRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Referendariat bei einem auf Restitution spezialisierten Rechtsanwalt in Ramat Gan (Israel, 2007), richterliche Tätigkeiten am Landgericht München II sowie am Amtsgericht München (2012 – 2015, 2017 – 2021), Antisemitismusansprechpartner der Staatsanwaltschaft München I (2022 – 2024), Präsident eines religionsgemeinschaftlichen Gerichts auf Bundesebene (2023 – heute) -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Leiter des internationalen transdisziplinären Forschungsprojekts Ideologies in National Socialism, www.ns-ideologies.org;
Herausgeber der laufenden Reihe Politik, Ideologie und Wissenschaft;
Editionsreihe Diensttagebücher des SS-Ahnenerbe, sowie Begleitband zu dessen Kulturgutraub;
Historisches Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Neueste Geschichte mit Interessenschwerpunkt Nationalsozialismus (bis 2025);
Abteilung für Internationale Beziehungen der Universität Stuttgart – Geschichte der internationalen Beziehungen mit Interessenschwerpunkt Kulturgutraub im 20. und 21. Jahrhundert (seit 2024)Ausbildung / akademischer Hintergrund
Promotion zum Dr. phil. (zu NS-Geschichte)
Promotion zum Dr. rer. med. (zu Pharmaforschung in Konzentrationslagern)
Lehrbeauftragter, sowie Forschungs- und Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland mit Schwerpunkt Nationalsozialismus seit 2015Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschungsschwerpunkt zur Geschichte des Nationalsozialismus:
Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zur NS-Geschichte;
Essayist in verschiedenen Tagungszeitungen, u.a. NS-Geschichte und NS-verfolgungsbedingte Vermögensentziehung;
gutachterliche Tätigkeiten im Kontext von Restitutionsverfahren, mit Expertise u.a. in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen (Plausibilisierungen in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Liegenschaftsrecht, Treuhandkonstruktionen, Vermögenstransfers, Bilanzen, Finanzamt, etc.), NS-verfolgungsbedingten Vermögensentziehungsumständen (Plausibilisierung von behördlichen Zuständigkeiten und Vorgehensmustern, Rekonstruktion der Beschlagnahme-, Auktions- oder Zwangsverkaufsabläufe, etc.) sowie in Bewertung von privaten und geschäftlichen Vermögenssituationen von Betroffenen in historischem Kontext;
Künstlerische Auseinandersetzung mit Verfolgungsschicksalen von Shoa-Überlebenden – und deren Ausstellung in verschiedenen Ländern www.wsh2022.de. -
Jurist
Aktuelle berufl iche Position / Verantwortungsbereich
Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Schweinfurt/ Bayern Kultur- und Personalreferent
Mitglied im Rechts- uns Verfassungsauschuß des Deutschen Städtetages
Kooptiertes Mitglied im Vorstand des Bayerischen StädtetagesAusbildung / akademischer Hintergrund
1989 Abitur am Walther-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt
1989 - 1990 Wehrdienst ( Oberleutnant d. R. )
1990 - 1997 Studium der Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg und der Universidad Católica Santiago de Chile
1999 Abschluss mit dem 2. juristischen Staatsexamen
1999 - 2010 Tätigkeit als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht in einer Kanzlei in Schweinfurt
2010 Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt SchweinfurtRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Mit Übernahme des Amtes des Oberbürgermeisters gleichzeitig verantwortlich für das Kulturreferat der Stadt Schweinfurt und damit für das Georg-Schäfer-Museum mit der bedeutendsten Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum. Seitdem mit dem Themenfeld NS-Raubgut befasst. Seit 2016 betreibt das Museum Provenienzforschung unter Kofinanzierung der Stadt Schweinfurt und der Dr.-Georg-Schäfer-Stiftung. -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (Essen)Ausbildung / akademischer Hintergrund
Richter und OffizierRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Richter in Ghettorentenverfahren zur Entschädigung von NS-Opfern -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Richter am Familiengericht in BerlinAusbildung / akademischer Hintergrund
2x juristisches Staatsexamen (Universität Freiburg und Land Berlin) sowie juristische PromotionRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Richtertätigkeit seit 2019, davon mehrheitlich im Familienrecht, welches qua Natur der Sache viel Ausgleich von Interessen und Fingerspitzengefühl bedarf / ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Organisationen, u. a. stellv. Vorsitzender Bund traditioneller Juden; Mitglied des Runden Tisch antisemitische Gewalt in Berlin; Gründung und Aufbau von Kahal Adass Jisroel e.V., insbesondere politische Arbeit -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Professor für Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Of Counsel in der Rechtsanwaltskanzlei Feldmar LawAusbildung / akademischer Hintergrund
2001-2006 Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2006 Erste juristische Staatsprüfung vor dem Gemeinsamem Juristischen Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg
2006 Auszeichnung durch die FU Berlin für die beste erste juristische Staatsprüfung
2001-2006 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
2008-2010 Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin
2010 Zweite juristische Staatsprüfung vor dem Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg
2011 Promotion an der Freien Universität BerlinRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
2011-2013 Rechtsanwalt bei RAUE LLP, u.a. im Bereich Kunst- und Restitutionsrecht, Urheberrecht
2013-2016 Rechtsanwalt bei NOERR LLP, u.a. im Bereich Urheberrecht
2016-2018 Rechtsanwalt in eigener Kanzlei Dr. Schapiro, u.a. im Bereich Kunst- und Restitutionsrecht, Urheberrecht
Seit 2018 Forschung und Gutachten u.a. auf dem Gebiet des Kunst-, Restitutions- und Urheberrechts -
Juristin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm und Vorsitzende des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts HammAusbildung / akademischer Hintergrund
1967 geboren in Gelsenkirchen
Studium der Rechtswissenschaften in Marburg
Ab 1996 Richterin im Dienst des Landes NRW an verschiedenen Amts- und Landgerichten
seit 2006 Richterin am Oberlandesgericht Hamm
ab 2008 neben den richterlichen Aufgaben Einsatz in verschiedenen Verwaltungsdezernaten des Oberlandesgerichts Hamm
2010 Abordnung an das nordrhein-westfälische Justizministerium und dort Übernahme der Leitung des Haushaltsreferats
2012 Ernennung zur Leitenden Ministerialrätin und zugleich Übernahme der stellvertretenden Leitung der Zentralabteilung im nordrhein-westfälischen Justizministerium
2016 Ernennung zur Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts und zugleich Übernahme der Leitung der für Aus- und Fortbildung, Juristenausbildung und Nachwuchsgewinnung sowie für die Begleitung der Dokumentations- und Forschungsstelle „Justiz und Nationalsozialismus“ zuständigen Abteilung im nordrhein-westfälischen Justizministerium
2017 Übernahme der Leitung der Abteilung für Haushalt, Liegenschaften und Organisation der Gerichte und Staatsanwaltschaften im nordrhein-westfälischen Justizministerium
2021 Ernennung zur Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm und Übernahme des Vorsitzes in dem 1. ZivilsenatRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit Jahrzehnten als Richterin und als in Verwaltungsaufgaben Tätige mit Konflikt- und Problemlösung befasst:
Als Behördenleiterin verantwortlich für die Pflege der wichtigen Erinnerungskultur zu Unrecht im Nationalsozialismus - auch durch gezielte Veranstaltungen -
Kunsthistorikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Leitung Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am MainAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, amerikanischen Literaturgeschichte und Kulturgeschichte in Freiburg, Amherst (University of Massachusetts) und München. Promotion in amerikanischer Kulturgeschichte zur Rezeption der afrikanischen Kunst und des Jazz in Paris und New York in den zwanziger und dreißiger Jahren (LMU München). Wissenschaftliche Assistentin am Amerika-Institut der LMU München und am Lehrstuhl für Amerikanistik an der FAU Erlangen.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Von 2006 bis 2014 Curatorial Assistant und Provenance Specialist am Museum of Modern Art in New York. Seit 2014 Leiterin der Provenienzforschung am Städel Museum und Liebieghaus. 2018 Teilnahme am German-American Provenance Research Exchange (Los Angeles/München). Veröffentlichungen in Ausstellungskatalogen und wissenschaftlichen Publikationen zu den Themen Provenienzforschung und Objekt-, Sammlungs- und Institutionsgeschichte sowie Mitwirkung an Ausstellungsprojekten. -
Juristin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
RechtsanwältinAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Promotion 1981
2001 Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg
2011 bis 2015 Vizepräsidentin der Ersten Sektion
Lehrbeauftragte an diversen europäischen und außereuropäischen Universitäten
Seit 2019 Mitglied des International Council of Arbitration for Sport (ICAS)
Seit Mai 2019 Vizepräsidentin des Berufungssenats am Court of Arbitration for Sport (CAS)Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Mitverhandlerin des Washingtoner Agreements von 2001
Richterin am EGMR in Restitutionscausen
Führung von Restitutionsverfahren als Rechtsanwältin -
Soziologe, Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Emeritierter Professor für Soziologie
Academic College Tel AvivAusbildung / akademischer Hintergrund
Ab 1977 Studium der Soziologie, Psychologie, Geschichte und Philosophie in Tel Aviv. 1984 Wechsel an die Columbia University in New York City, 1992 Promotion Die Sozialgeschichte von Mitleid. Lehrtätigkeiten an der Columbia-Universität, an der Hebräischen Universität in Jerusalem und der LMU München. Von 1996 – 2023 Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie an der Akademischen Hochschule in Tel Aviv. Unterricht zur „Soziologie des Holocaust“.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit mehr als 20 Jahre Forschung zum NS-Kulturgutraub, insbesondere zu Fragen der Gesetzgebung und den Praktiken der Rückerstattung vor dem Hintergrund, dass dem Völkermord an den Juden in Europa Plünderungen und Diebstahl vorausgegangen waren und diesen begleitet haben. Langjährige Forschungstätigkeit zur jüdischen Organisation "Jewish Cultural Reconstruction", die sich für die Rückgabe der von den Nazis geplünderten Kulturschätze einsetzte, sowie zu Hannah Arendt, Erinnerung und Shoah. -
Kunsthistorikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Selbstständige ProvenienzforscherinAusbildung / akademischer Hintergrund
1995 Magister Artium, Universität zu Köln
1998 Promotion, Universität zu KölnRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte in Münster und Köln.
1999 bis 2003 Museumsassistenz und wissenschaftliche Projekte zur NS-Zeit mit Provenienzrecherchen am Wallraf-Richartz-Museum, Köln. Internationale Forschungsprojekte zu einzelnen Werken und zu Sammlungsbeständen im Hinblick auf möglicherweise NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kunst- und Kulturgut. Rekonstruktion von Kunstsammlungen sowie wissenschaftliche Untersuchungen zu Sammlern, Institutionen, Vermittlern und Netzwerken.
Seit 2000 als selbstständige Provenienzforscherin in Köln tätig.
2000 Initiatorin und Gründerin des internationalen Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.
2001 Konzeption und Organisation des Kolloquiums „Museen im Zwielicht – Ankaufspolitik 1933-1945“ in Köln
2011-2013 Sprecherin des Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.
2012-2014 Mitglied im Fachbeirat der Koordinierungsstelle Magdeburg (heute Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste, Magdeburg)
2014 bis 2018 Lehrbeauftragte für Provenienzforschung, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut, Fachgebiet Kunstmarkt.
2018-2020 Geschäftsführende Gesellschafterin von TERLAU & VOIGT, Köln
2021 Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für Verdienste und Engagement in der Provenienzforschung.
www.provenienzforschung.de -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Finanzrecht an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu BerlinAusbildung / akademischer Hintergrund
Juristisches Studium in Bayreuth, Fribourg, München und an der Verwaltungshochschule Speyer; 1. und 2. Juristisches Staatsexamen in München; Promotion und Habilitation ebendort. Lehrbefugnis für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Steuerrecht, Europarecht, Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der NeuzeitRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschung im Bereich der Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte unter dem Nationalsozialismus; außergerichtliche Streitbeilegung im universitären Bereich (Prüfungs- und Promotionsausschuss) und bei Freundschaftsverhandlungen auf der Grundlage von Konkordaten zwischen dem Hl. Stuhl und Deutschland -
Jurist
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter und Berater im internatioanlen humanitären Recht und VölkerrechtAusbildung / akademischer Hintergrund
Doktor der Rechtswissenschaften
Abschluss von zwei Masterstudiengängen (LL.M.; LL.M.)Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Außenberater der israelischen Regierung zum Thema Holocaust und Rechte der Überlebenden
Mitglied des Expertenrats des israelischen Justizministeriums für NS-Recht -
Kunsthistorikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Provenienzforscherin und KunsthistorikerinAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Sorbonne Université Paris und der Freien Universität Berlin. Masterabschluss mit einer Masterarbeit an der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin zum Thema Kunstvermittlungen Gerdy Troosts im Nationalsozialismus.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Mehrjährige Erfahrung als Provenienzforscherin im Restitutionsdepartment des Auktionshauses Christie’s. Zuletzt Tätigkeit in der Provenienzforschung im Rahmen eines NS-Erstcheck-Projekts beim Museumsverband Thüringen. Mitgliedschaft im Arbeitskreis Provenienzforschung