Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter

Insgesamt umfasst das Verzeichnis 36 Personen mit juristischer oder (kunst-)historischer Qualifikation.

Für die Auswahl gelten die Anforderungen, die in Anlage 1 zur Schiedsordnung festgelegt sind: Juristisch qualifizierte Mitglieder müssen entweder Richterinnen oder Richter sein, die Befähigung zum Richteramt in Deutschland besitzen oder eine gleichwertige internationale juristische Qualifikation nachweisen. In den beiden letztgenannten Fällen ist zusätzlich eine mehrjährige Erfahrung in der außergerichtlichen Streitbeilegung erforderlich. Historisch qualifizierte Mitglieder sollen über fundierte Expertise zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere zum Nationalsozialismus oder zur Provenienzforschung im Kontext von NS-Raubgut, verfügen.

Die Aufnahme in das Schiedsrichterverzeichnis erfolgt für fünf Jahre. Eine einmalige Verlängerung um weitere fünf Jahre ist möglich. Läuft ein Verfahren über das Ende der Amtszeit hinaus, bleibt das bestellte Mitglied bis zum Abschluss des laufenden Verfahrens im Amt.

Freitextsuche

  • Juristin, Verfügbar ab dem 3. Quartal 2026

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Richterin am Amtsgericht, derzeit abgeordnet an das Hessische Ministerium der Justiz und für den Rechtsstaat
    Verantwortungsbereich:
    Ausbildungsangelegenheiten für Rechtsreferendare, Betreuung von Gesetzgebungsverfahren, Justizprüfungsamt (Erstellung von Aufsichtsarbeiten im Zweiten Juristischen Staatsexamen auf dem Gebiet des Strafrechts)
    Gründerin und Vorsitzende des Jüdischen Juristenverbands in Deutschlands

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Promotion im Insolvenzrecht, Goethe Universität, Frankfurt am Main, 2023
    Masterstudium LL.M., University of Pennsylvania Law School, Philadelphia, 2019
    Zweites Staatsexamen, Hessen, 2016
    Erstes Staatsexamen, Rheinland-Pfalz, 2014
    Studium an der Universität Passau und Johannes Gutenberg Universität Mainz

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Schiedsrichterin am Gerichtshof des Zentralrats der Juden in Deutschland

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Hochschullehrer, Schiedsrichter/Mediator und Digitalunternehmer

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    1994 Habilitation in Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema: „Mediation. Struktur, Chancen und Risiken von Vermittlung im Konflikt“
    1995-2020 Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht u. Internationales Wirtschaftsrecht an der Europa-Universität Viadrina
    Seit 2003 Honorarprofessor für Mediation an der Universität Wien
    Seit 1997 Gastprofessor und Gastdozent an internationalen Universitäten, u.a. King’s College London (UK), Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AUT), Renmin Universität Bejing (China), Hochschule St. Gallen (CH)
    1990 Visiting Fellow an der University of California at Berkeley (USA)

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Seit 1996 einer der führenden Wirtschaftsmediatoren Deutschlands mit Schwerpunkt auf Auseinandersetzungen zwischen Großunternehmen und im öffentlichen Raum
    Seit 2005 Schiedsrichter in nationalen und internationalen Wirtschaftsstreitigkeiten, u.a. DIS, ICC (Paris) und CAS ( Court of Arbitration for Sport, Lausanne)
    Seit 2004 Berater der Bundesregierung in Großverfahren, u.a. Toll Collect
    2002 Sokrates-Preis für Mediation

  • Juristin

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Richterin am Bundesgerichtshof seit 2011, Mitglied des 4. Zivilsenats, zuständig für das private Versicherungsrecht und das Erbrecht

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen ab 1984, Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ralf Dreier ab 1988, Erstes juristisches Staatsexamen 1990, Referendariat und zweites juristisches Staatsexamen 1997; Master Studium an der University of California (UCLA) 1992/1993; Promotion 1996 in Göttingen (Die Entstehung der Rechtstheorie im 19. Jahrhundert in Deutschland); Staatsanwältin sowie Richterin am Amts- und Landgericht Hannover (1997-2002); Abordnung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht (2002-2006); Richterin am OLG Celle (ab 2006); Abordnung als Referatsleiterin an das Niedersächsische Justizministerium, zuständig für das Öffentliche Recht und Bundesratsangelegenheiten; seit 2001 nebenberuflich verantwortliche Redaktorin des Archivs für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP)

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Im Rahmen der Abordnung zum Bundesverfassungsrecht zum Ersten Senat bei Dr. Dieter Hömig u.a. befasst mit Fragen der Regelung offener Vermögensfragen im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung Deutschlands; seit der Zeit am OLG Celle u.a. ein Schwerpunkt im Erbrecht

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Seit 1.11.2025 im Ruhestand

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld von 1982 bis 1989 mit Abschluss und der Befähigung zum Richteramt
    1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld
    1990 bis 2009 Richter in der Arbeitsgerichtsbarkeit an verschiedenen Standorten. Nebenamtlich tätig als wissenschaftlicher Autor und Vorsitzender von Einigungsstellen nach dem BetrVG oder dem LPersVG NRW
    Von 2009 bis 2025 Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, tätig in diversen Aufsichtsräten und weiteren Gremien
    Von 2010 bis 2025 Mitglied im Vorstand des Städtetags NRW, von 2014 bis 2022 im zweijährigen Wechsel als Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender, von 2018 bis 2025 Mitglied im Präsidium des Deutschen Städtetages, von 2022 bis 2025 als Stellvertreter des Präsidenten
    2013 und 2017 Mitglied der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Als Richter und als Vorsitzender von Einigungsstellen sowie als Oberbürgermeister damit befasst, in komplexen Konflikten die wechselseitigen Interessen nachzuvollziehen und auf einvernehmliche Lösungen durch einen fairen Interessenausgleich hinzuwirken. Anwendung von verschiedenen Ordnungsrahmen (insbes. Arbeitsrecht, Betriebsverfassungsrecht, öffentliches Recht), um in den unterschiedlichen Funktionen zu Entscheidungen zu gelangen.
    Als Oberbürgermeister und als Mitglied des Vorstands des Städtetages mit dem Themenfeld „NS – Raubgut“ befasst. Der Vorstand des NRW-Städtetages hat in der Mitgliedschaft für die Stehende Angebote geworben. Auch die Stadt Bielefeld hat das Stehende Angebot bereits abgegeben.

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Bis Juni 2025 Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages und zugleich Geschäftsführer des Städtetages Nordrhein-Westfalen. Politisch verantwortlich für alle Themenfelder der Kommunalpolitik, Vertretung der  Interessen der Städte und ihrer Unternehmen und Einrichtungen gegenüber der Bundes- und Landespolitik. Seit Juli 2025 im Ruhestand.

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Dienst beim Land NRW (Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt) und Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Zweites juristisches Staatsexamen.

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Erfahrungen mit politisch/juristischer Streitbeilegung innerhalb des Städtetages Schwerpunkt dabei den Ausgleich durch Zusammenführen der Interessen der Mitglieder des Städtetags und der Stadtgesellschaften auf Augenhöhe zu moderieren.
    Begleitung der politischen Debatte über den Umgang städtischer Museen mit NS-Raubgut.

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Managing Partner, Gelbart Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KG

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium an den Universitäten in Frankfurt/M. und Mainz, Referendariat am OLG Brandenburg

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Schiedsrichter am Gerichtshof des Zentralrats der Juden in Deutschland

  • Juristin

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Europäisches Privat- und Verfahrensrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München
    Richterin am OLG München (14. Zivilsenat)
    Mitglied der Leitung des Munich Center for Dispute Resolution der Juristischen Fakultät der LMU
    stellvertretende Vorsitzende der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages
    stellvertretende Vorsitzende der Zivilrechtslehrervereinigung
    Gesamtmitherausgeberin des beck-online.GROSSKOMMENTARs zum Zivilverfahrensrecht (BeckOGK) und des beck-online.GROSSKOMMENTARs zum Zivilrecht

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen, Tübingen und Aix-en-Provence (dort: maîtrise en droit, mention droit international)
    Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung in Baden-Württemberg
    Promotion an der Universität Tübingen
    Habilitation an der Universität Bonn
    Vor dem Wechsel auf den Lehrstuhl nach München Lehrstuhlinhaberin an der Universität Augsburg und zuvor Universitätsprofessorin an der LMU München
    Rufe an die Universitäten Tübingen, Potsdam und Zürich abgelehnt
    Gastprofessuren u.a. an die Universitat de Barcelona, die Université Jean Moulin, Lyon 3, die Pepperdine University, School of Law und die University of Pittsburgh, School of Law

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Wissenschaftliche Schwerpunkte im Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Europäischen Zivilverfahrensrecht
    Seit Januar 2011 Richterin am OLG München (14. Zivilsenat)

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und des Oberlandesgerichts München

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechte an der Ludwig-Maximilians-Universität München,
    1.und 2. Juristisches Staatsexamen in Bayern, Promotion an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Engagement im Bereich „Erinnerungskultur“,
    zunächst Mitglied, seit 2023 Vorsitzender des Vorstandes des Fördervereins und Freundeskreises des NS-Dokumentationszentrums München

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte, Europa-Universität Viadrina

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechtwissenschaft, 2005 Erstes und 2010 Zweites Staatsexamen, Promotion zum Dr. iur. (2011), Habilitation (2021)

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Leiter der Geschäftsstelle der Beratenden Kommission, 2020–2023

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Beigeordneter a.D. Deutscher Städte- und Gemeindebund
    (ehemaliger Leiter des Dezernats u.a. für Recht und Kultur)

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechtswissenschaften
    31. Januar 1984 Zweites juristisches Staatsexamen

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Mitglied im Stiftungsrat Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bis zum Ruhestand Dezember 2023, Mitwirkung an der „Handreichung zur Umsetzung der "Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz“, Ehrenamtlicher Richter am Bundessozialgericht (BSG)

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Luxemburgischer Rechtsanwalt, Managing and Founding Partner der Kanzlei MOYSE & ASSOCIATES in Luxemburg. Spezialisiert auf Strafrecht, Europarecht, Menschenrechte und Öffentliches Recht, in Gerichtsverfahren und Mediation.

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Maîtrise de droit (Masterdiplom in Rechtswissenschaften) – Strasbourg (F) 1989;
    Maîtrise de Sciences Politiques (Masterdiplom in Politischen Wissenschaften, Strasbourg (F), 1990.

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Hauptunterhändler in Luxemburg bei der Einigung zwischen Jüdischer Gemeinde und Staat über Restitutionen 2021; Experte in Kunstraub in aktueller Recherche über Raub an Juden im 2. Weltkrieg in Luxemburg; allgemeine Kenntnis in Sachen Restitution in NS-Raub der Juden  im 2. Weltkrieg.

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Seit 2025 Vorsitzender des Ständigen Schiedsgerichts für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga; Vorsitzender des Kuratoriums der Brost-Stiftung

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    1986 – 1990 Richter am Amtsgericht Ottweiler und Landgericht Saarbrücken
    1990 - 2011 Mitglied des Landtages des Saarlandes
    1994 - 1999 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
    1995 – 2011 Landesvorsitzender der CDU Saar
    Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschlands
    1999 - 2011 Ministerpräsident des Saarlandes
    2011 - 2023 Richter des Bundesverfassungsgerichts (2. Senat)
    Ab 2024 Kolumnist der Süddeutschen Zeitung

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Volljurist / Rechtsanwalt

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    20 Jahre Tätigkeit im Landesverband Jüdischer Gemeinden
    14 Jahre Richter im Schiedsgericht beim Zentralrat der Juden in Deutschland

     

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesgerichtshof – 1. Strafsenat: Revisionen gegen Urteile der Landgerichte Baden-Württembergs sowie Bayerns ohne Mittel- und Unterfranken, Revisionen in Steuerstrafsachen (seit September 2024)

    Präsident des Gerichts beim Zentralrat der Juden in Deutschland (Ehrenamt): satzungsrechtliche Streitigkeiten, dienstrechtliche Streitigkeiten, Streitigkeiten mit Bezug zu Angelegenheiten der jüdischen Gemeinschaft (seit Januar 2023)

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau (1998 – 2004) und Toulouse (Frankreich, 2001 – 2002) (Abschlüsse: 1. Juristisches Staatsexamen, Maîtrise en droit mention droit des affaires), Master im Europarecht an der Universität Würzburg (2004 – 2006), Referendariat am Oberlandesgericht Nürnberg (2005 – 2007), 2. Juristisches Staatsexamen

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Referendariat bei einem auf Restitution spezialisierten Rechtsanwalt in Ramat Gan (Israel, 2007), richterliche Tätigkeiten am Landgericht München II sowie am Amtsgericht München (2012 – 2015, 2017 – 2021), Antisemitismusansprechpartner der Staatsanwaltschaft München I (2022 – 2024), Präsident eines religionsgemeinschaftlichen Gerichts auf Bundesebene (2023 – heute)

  • Jurist

    Aktuelle berufl iche Position / Verantwortungsbereich
    Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Schweinfurt/ Bayern Kultur- und Personalreferent
    Mitglied im Rechts- uns Verfassungsauschuß des Deutschen Städtetages
    Kooptiertes Mitglied im Vorstand des Bayerischen Städtetages

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    1989 Abitur am Walther-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt
    1989 - 1990 Wehrdienst ( Oberleutnant d. R. )
    1990 - 1997 Studium der Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg und der Universidad Católica Santiago de Chile
    1999 Abschluss mit dem 2. juristischen Staatsexamen
    1999 - 2010 Tätigkeit als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht in einer Kanzlei in Schweinfurt
    2010 Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Mit Übernahme des Amtes des Oberbürgermeisters gleichzeitig verantwortlich für das Kulturreferat der Stadt Schweinfurt und damit für das Georg-Schäfer-Museum mit der bedeutendsten Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum. Seitdem mit dem Themenfeld NS-Raubgut befasst. Seit 2016 betreibt das Museum Provenienzforschung unter Kofinanzierung der Stadt Schweinfurt und der Dr.-Georg-Schäfer-Stiftung.

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (Essen)

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Richter und Offizier

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Richter in Ghettorentenverfahren zur Entschädigung von NS-Opfern

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Richter am Familiengericht in Berlin

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    2x juristisches Staatsexamen (Universität Freiburg und Land Berlin) sowie juristische Promotion

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Richtertätigkeit seit 2019, davon mehrheitlich im Familienrecht, welches qua Natur der Sache viel Ausgleich von Interessen und Fingerspitzengefühl bedarf / ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Organisationen, u. a. stellv. Vorsitzender Bund traditioneller Juden; Mitglied des Runden Tisch antisemitische Gewalt in Berlin; Gründung und Aufbau von Kahal Adass Jisroel e.V., insbesondere politische Arbeit

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Professor für Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
    Of Counsel in der Rechtsanwaltskanzlei Feldmar Law

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    2001-2006 Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    2006 Erste juristische Staatsprüfung vor dem Gemeinsamem Juristischen Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg
    2006 Auszeichnung durch die FU Berlin für die beste erste juristische Staatsprüfung
    2001-2006 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
    2008-2010 Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin
    2010 Zweite juristische Staatsprüfung vor dem Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg
    2011 Promotion an der Freien Universität Berlin

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    2011-2013 Rechtsanwalt bei RAUE LLP, u.a. im Bereich Kunst- und Restitutionsrecht, Urheberrecht
    2013-2016 Rechtsanwalt bei NOERR LLP, u.a. im Bereich Urheberrecht
    2016-2018 Rechtsanwalt in eigener Kanzlei Dr. Schapiro, u.a. im Bereich Kunst- und Restitutionsrecht, Urheberrecht
    Seit 2018 Forschung und Gutachten u.a. auf dem Gebiet des Kunst-,  Restitutions- und Urheberrechts

  • Juristin

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm und Vorsitzende des 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    1967 geboren in Gelsenkirchen
    Studium der Rechtswissenschaften in Marburg
    Ab 1996 Richterin im Dienst des Landes NRW an verschiedenen Amts- und Landgerichten
    seit 2006 Richterin am Oberlandesgericht Hamm
    ab 2008 neben den richterlichen Aufgaben Einsatz in verschiedenen Verwaltungsdezernaten des Oberlandesgerichts Hamm
    2010 Abordnung an das nordrhein-westfälische Justizministerium und dort Übernahme der Leitung des Haushaltsreferats
    2012 Ernennung zur Leitenden Ministerialrätin und zugleich Übernahme der stellvertretenden Leitung der Zentralabteilung im nordrhein-westfälischen Justizministerium
    2016 Ernennung zur Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts und zugleich Übernahme der Leitung der für Aus- und Fortbildung, Juristenausbildung und Nachwuchsgewinnung sowie für die Begleitung der Dokumentations- und Forschungsstelle „Justiz und Nationalsozialismus“ zuständigen Abteilung im nordrhein-westfälischen Justizministerium
    2017 Übernahme der Leitung der Abteilung für Haushalt, Liegenschaften und Organisation der Gerichte und Staatsanwaltschaften im nordrhein-westfälischen Justizministerium
    2021 Ernennung zur Präsidentin des Oberlandesgerichts Hamm und Übernahme des Vorsitzes in dem 1. Zivilsenat

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Seit Jahrzehnten als Richterin und als in Verwaltungsaufgaben Tätige mit Konflikt- und Problemlösung befasst:
    Als Behördenleiterin verantwortlich für die Pflege der wichtigen Erinnerungskultur zu Unrecht im Nationalsozialismus - auch durch gezielte Veranstaltungen

  • Juristin

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Rechtsanwältin

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, Promotion
    Doktor der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. soc. oec.)
    Wirtschaftsuniversität Wien: Promotion (Betriebswirtschaftslehre)
    2001 Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg;
    2011 bis 2015 Vizepräsidentin der Ersten Sektion.
    Lehrbeauftragte an diversen europäischen und außereuropäischen Universitäten
    Seit 2019 Mitglied des International Council of Arbitration for Sport (ICAS)
    Seit Mai 2019 Vizepräsidentin des Berufungssenats am Court of Arbitration for Sport (CAS)

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Mitverhandlerin des Washingtoner Agreements von 2001
    Richterin am EGMR auch in Restitutionscausen
    Führung von Restitutionsverfahren als Rechtsanwältin

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Finanzrecht an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Juristisches Studium in Bayreuth, Fribourg, München und an der Verwaltungshochschule Speyer; 1. und 2. Juristisches Staatsexamen in München; Promotion und Habilitation ebendort. Lehrbefugnis für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Steuerrecht, Europarecht, Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Neuzeit

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Forschung im Bereich der Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte unter dem Nationalsozialismus; außergerichtliche Streitbeilegung im universitären Bereich (Prüfungs- und Promotionsausschuss) und bei Freundschaftsverhandlungen auf der Grundlage von Konkordaten zwischen dem Hl. Stuhl und Deutschland

  • Jurist

    Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
    Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter und Berater im internatioanlen humanitären Recht und Völkerrecht

    Ausbildung / akademischer Hintergrund
    Doktor der Rechtswissenschaften
    Abschluss von zwei Masterstudiengängen (LL.M.; LL.M.)

    Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
    Außenberater der israelischen Regierung zum Thema Holocaust und Rechte der Überlebenden
    Mitglied des Expertenrats des israelischen Justizministeriums für NS-Recht