Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter
Insgesamt umfasst das Verzeichnis 36 Personen mit juristischer oder (kunst-)historischer Qualifikation.
Für die Auswahl gelten die Anforderungen, die in Anlage 1 zur Schiedsordnung festgelegt sind: Juristisch qualifizierte Mitglieder müssen entweder Richterinnen oder Richter sein, die Befähigung zum Richteramt in Deutschland besitzen oder eine gleichwertige internationale juristische Qualifikation nachweisen. In den beiden letztgenannten Fällen ist zusätzlich eine mehrjährige Erfahrung in der außergerichtlichen Streitbeilegung erforderlich. Historisch qualifizierte Mitglieder sollen über fundierte Expertise zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere zum Nationalsozialismus oder zur Provenienzforschung im Kontext von NS-Raubgut, verfügen.
Die Aufnahme in das Schiedsrichterverzeichnis erfolgt für fünf Jahre. Eine einmalige Verlängerung um weitere fünf Jahre ist möglich. Läuft ein Verfahren über das Ende der Amtszeit hinaus, bleibt das bestellte Mitglied bis zum Abschluss des laufenden Verfahrens im Amt.
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Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, Gesamtverantwortung für das Institut im Rahmen des Institutsvorstands. Zugleich außerplanmäßiger Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität MünchenAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften und Philosophie in Münster und Bonn; längere Forschungsaufenthalte für Dissertation und Habilitation in Frankreich, Großbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten; Promotion 1993/94 in Bonn, Habilitation 2002 in München. Erasmus-Gastprofessor in Edinburgh 2000; DAAD-Langzeitdozent und Associate Professor & Reader in Nottingham 2002-2012; Rückkehr nach Deutschland 2012, seither in der gegenwärtigen PositionRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschungsschwerpunkt zur Geschichte des Nationalsozialismus und der internationalen Beziehungen mit entsprechenden Veröffentlichungen in den vergangenen drei Jahrzehnten; Mitglied in der Taskforce Schwabinger Kunstfund -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Seit 2013 Distinguished Professor of History and Seymour and Lillian Abensohn Chair in Israel Studies und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington DC
Seit 1997 Professor für Jüdische Geschichte und Kultur, Ludwig-Maximilians-Universität München (2024-2028 beurlaubt)
Seit 2013 Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur
Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Accademia Nazionale Virgiliana in Mantua und der American Academy for Jewish Research.Ausbildung / akademischer Hintergrund
Ph.D., Columbia University, New York, Jüdische Geschichte, 1993
Magister Artium in Jüdischen Studien und Geschichte an der Hochschule für Jüdische Studien und der Universität Heidelberg, 1988
Gastprofessuren in Berkeley, Stanford, Johns Hopkins, Haifa, CEU Budapest, Wien, Luzern, Zürich und ParisRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschung und zahlreiche Veröffentlichungen zur jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts
Mitglied in akademischen Beiräten verschiedener jüdischer Museen, z.Zt. Jüdisches Museum Berlin und US Holocaust Memorial Museum, vorher auch Jüdische Museen Wien, Fürth und Augsburg sowie KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Stiftung Bayerische Gedenkstätten -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Vorstand der Stiftung Brandenburgische GedenkstättenAusbildung / akademischer Hintergrund
Dr. phil., Ausbildung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Lehrstuhl Prof. Hockerts). Studium der Zeitgeschichte und Promotion mit den Themenschwerpunkten jüdische Geschichte, Geschichte der NS-Verbrechen, AufarbeitungRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Dissertation über „Der Fiskus als Verfolger. Die steuerliche Diskriminierung der Juden in Bayern 1933-1941; Studien über Zwangsarbeit und Publikation von Verfolgtenbiografien; intensive Beschäftigung mit juristischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen sowie erinnerungskulturell-musealen Formen der Aufarbeitung und des Umgangs mit der Vergangenheit, die in zahlreiche Publikationen mündeten – darunter auch solche, die sich mit Raubkunst und Restitution auseinandersetzen. Seit 2018 als Stiftungsdirektor verantwortlich für sieben Gedenkstätten im Land Brandenburg, die sich primär der Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen und der wissenschaftlich-didaktischen Aufarbeitung widmen (bspw. Ravensbrück und Sachsenhausen); Ausbildung von Studieren in diesen Themenbereichen an der Humboldt-Universität zu Berlin -
Historikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Historikerin und unabhängige WissenschaftlerinAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Geschichtswissenschaften, Promotion 2003 FU BerlinRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit 2006 Sammlung von Material zum Berliner Auktionshaus Hans W. Lange (1937-1945) und dem Berliner Kunsthandel der NS-Zeit, Untersuchungen zu Fragen von Entziehung und Verwertung im NS-Staat, zur Sozialgeschichte der Akteure im Kunstmarkt der Zeit, seinen Teilnehmern, Anbietern wie Käufern. 2014 Gründungsmitglied des Arbeitskreises Provenienzforschung wie des Vereins Tracing the Past e.V., 2017/18 im Vorstand des AK Provenienzforschung.
Publikationen https://carolineflick.de/wer/cs/ -
Historikerin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin
Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-UniversitätAusbildung / akademischer Hintergrund
2023-2025: Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Bayreuth
2019-2023: Professorin für Neueste Geschichte (W 2) an der Universität Münster
2009-2019: Juniorprofessorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster
2015-2019: Principal Investigator im SFB 1150 der DFG „Kulturen des Entscheidens“ an der Universität Münster
2018: Habilitation an der Universität Trier, Habilitationsschrift: „Familienwerte im gesellschaftlichen Wandel: Debatten über Ehescheidung, Frauenarbeit und Reproduktion in den USA des 20. Jahrhunderts“
2009-2016: Leiterin der Emmy Noether-Gruppe der DFG: „Familienwerte im gesellschaftlichen Wandel: Die US-amerikanische Familie im 20. Jahrhundert“ an der Universität Münster
2002-2009: Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg
2001: Promotion im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg
1998-2001: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität FreiburgRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Dissertation: „Rasse, Siedlung, deutsches Blut: Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die nationalsozialistische Rassenpolitik im besetzten Europa, 1939 – 1945“, Veröffentlichungen und Forschungsprojekte zur NS-Rassen- und Umsiedlungspolitik, NS-Zwangsarbeit, Wissenschaftsgeschichte des Nationalsozialismus, regelmäßig Gutachten u.a. für Bundesamt für offene Vermögensfragen, zahlreiche Beiratstätigkeiten u.a. Stiftung Topographie des Terrors Berlin, Villa ten Hompel Münster, Gutachtertätigkeit des IfZ -
Historikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Provenienzforscherin im Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum, Verantwortungsbereich Gemälde, Grafiken, Handschriften (seit 2019)
Ausbildung / akademischer Hintergrund
Studium, Promotion zum Thema „Kunst und Kulturgutraub in Frankreich und der Sowjetunion. Eine vergleichende Studie zur Besatzungspolitik“ (Heidelberg 2000)Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschungsschwerpunkte der Kunst- und Kulturgutraub der Nationalsozialisten im In- und Ausland, Geschichte des Kunsthandels im 20. Jahrhundert.
Provenienzforscherin der Staatsgalerie Stuttgart und des Landesmuseums Württemberg (2009-2017), Provenienzforscherin bei der Oberfinanzdirektion Berlin (Heute: BADV): Überprüfung der Kunstwerke aus dem Restbestand des Collecting Points München (2000-2002),
Mandatsträgerin der „Unabhängigen Expertenkommission der Schweiz – Zweiter Weltkrieg.
Wissenschaftliche Erforschung des Transfers von geraubten Kulturgütern in und über die Schweiz (1998-2000), Publikation „Fluchtgut-Raubgut“ (Zürich 2000), zusammen mit Georg Kreis und Esther Tisa Francini, Teilnahme an der „Washingtoner Konferenz“ 1998, Freie Mitarbeiterin für die Jewish Claims Conference, Frankfurt (1992-1999) -
Historikerin
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Professorin für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt. Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Nationalsozialismus und seine Nachgeschichte, Geschichte der DDR- und Transformationszeit, Geschichte des modernen Wohlfahrtsstaats in Europa, Erinnerungskultur / Public History.Ausbildung / akademischer Hintergrund
Magisterstudium in den Fächern Geschichte, Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der LMU München und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der LMU München. 2001 Promotion mit einer Studie zur Sozialstaatsgeschichte nach 1945 an der LMU München. 2001-2004 Arbeitsgruppenleiterin eines Forschungsprojekts zur fiskalischen Ausplünderung von Juden während der NS-Zeit an der LMU, in dem u.a. die Monografie „Finanzverwaltung und Judenverfolgung. Die Entziehung jüdischen Vermögens in Bayern während der NS-Zeit“ entstand. Anschließend 2004-2011 akademische Rätin auf Zeit am Historischen Seminar der LMU München mit Einbindung in das Forschungsprojekt zur Geschichte des Reichsfinanzministeriums in der NS-Zeit beim Bundesfinanzministerium. 2011 Habilitation an der LMU München mit der Monografie „Bürokratie und Verbrechen. Antisemitische Finanzpolitik und Verwaltungspraxis im nationalsozialistischen Deutschland“ (u.a. ausgezeichnet mit dem Ernst Fraenkel Prize der Wiener Holocaust Library, London). Nach zwei Lehrstuhlvertretungen an der Universität Erfurt (2011-2012) und an der Freien Universität Berlin (2012-2013) seit 2013 Professorin für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt. 2015 Ruf an die Universität Leipzig (abgelehnt).Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit 2001 Forschungen zu nationalsozialistischen Staatsverbrechen und ihren Folgen bis in die Gegenwart mit Schwerpunkt in der Erforschung der Ausplünderung von Juden. Forschungen zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus vor allem im Hinblick auf die Wiedergutmachung von NS-Unrecht und erinnerungskulturelle Entwicklungen. Leitung mehrerer Forschungsprojekte zu diesem Themenbereich sowie Publikation von Monografien, Sammelbänden und Aufsätzen zu NS-Kunstraubfällen und Netzwerken der Verfolgung, Gutachten in NS-Kunstraubfällen. -
Kunsthistorikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Freie ProvenienzforscherinAusbildung / akademischer Hintergrund
Dr. phil., Zeitgeschichte, Universität Wien, 2015
M. A., Kunstgeschichte, Columbia University, 1995
B. A., Bryn Mawr College, 1992Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Kunst- und Zeithistorikerin mit Forschungsschwerpunkt Provenienzforschung. Zentrale Themen der wissenschaftlichen Arbeit sind: Private Kunstsammlungen und Mäzenatentum in Wien vor 1938, NS-Kunstraub, und Kunstrestitution seit 1945. Zahlreiche Publikationen, u. a. die Monografien »Was einmal war: Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens« (2003) und »Feindliche Gewalten: Das Ringen um Gustav Klimts Beethovenfries« (2017). Wissenstransfer-Projekte zu Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, zuletzt die Gestaltung der Dauerausstellung »Schaltstelle des Terrors« (2025) über die ehemalige »Zentralstelle für jüdische Auswanderung Wien«.
Neben der wissenschaftlichen Arbeit rund dreißig Jahre Erfahrung in der Restitutionspraxis. Von 1995 bis 2001 für die Israelitische Kultusgemeinde Wien im Bereich Restitution tätig, zuletzt als Leiterin der Anlaufstelle für jüdische NS-Verfolgte. Seit 2001 als Provenienzforscherin selbständig tätig, u. a. in der Beratung von Privatpersonen, kulturellen Institutionen und Organisationen, sowie als Gutachterin und Lehrende. Von 2014 bis 2016, Mitglied der Taskforce »Schwabinger Kunstfund«. -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Akademischer Beirat des Fritz Bauer-Instituts und des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust StudiesAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Bochum, von 2005 bis März 2025 Leitung der Forschungsabteilung am Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museums in Washington, DC.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschung zur NS-Geschichte mit Schwerpunkt Holocaust. Bis 2021 Beiratsmitglied der Stiftung Topographie des Terrors; Autor, Herausgeber und Bearbeiter von Fachpublikationen zum Themenbereich Holocaust; neuere Veröffentlichungen u.a.: Gerahmte Gewalt. Fotoalben von Deutschen im „Osteinsatz“ und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, Berlin: Metropol, 2025; (Hg. mit Mary Fulbrook) Perpetrating the Holocaust: Policies, Participants, Places (Cambridge History of the Holocaust, Vol. 2), Cambridge: Cambridge University Press, 2025. -
Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Leiter des internationalen transdisziplinären Forschungsprojekts Ideologies in National Socialism, www.ns-ideologies.org;
Herausgeber der laufenden Reihe Politik, Ideologie und Wissenschaft;
Editionsreihe Diensttagebücher des SS-Ahnenerbe, sowie Begleitband zu dessen Kulturgutraub;
Historisches Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Neueste Geschichte mit Interessenschwerpunkt Nationalsozialismus (bis 2025);
Abteilung für Internationale Beziehungen der Universität Stuttgart – Geschichte der internationalen Beziehungen mit Interessenschwerpunkt Kulturgutraub im 20. und 21. Jahrhundert (seit 2024)Ausbildung / akademischer Hintergrund
Promotion zum Dr. phil. (zu NS-Geschichte)
Promotion zum Dr. rer. med. (zu Pharmaforschung in Konzentrationslagern)
Lehrbeauftragter, sowie Forschungs- und Lehrtätigkeiten an verschiedenen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland mit Schwerpunkt Nationalsozialismus seit 2015Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Forschungsschwerpunkt zur Geschichte des Nationalsozialismus:
Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zur NS-Geschichte;
Essayist in verschiedenen Tagungszeitungen, u.a. NS-Geschichte und NS-verfolgungsbedingte Vermögensentziehung;
gutachterliche Tätigkeiten im Kontext von Restitutionsverfahren, mit Expertise u.a. in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen (Plausibilisierungen in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Liegenschaftsrecht, Treuhandkonstruktionen, Vermögenstransfers, Bilanzen, Finanzamt, etc.), NS-verfolgungsbedingten Vermögensentziehungsumständen (Plausibilisierung von behördlichen Zuständigkeiten und Vorgehensmustern, Rekonstruktion der Beschlagnahme-, Auktions- oder Zwangsverkaufsabläufe, etc.) sowie in Bewertung von privaten und geschäftlichen Vermögenssituationen von Betroffenen in historischem Kontext;
Künstlerische Auseinandersetzung mit Verfolgungsschicksalen von Shoa-Überlebenden – und deren Ausstellung in verschiedenen Ländern www.wsh2022.de. -
Historikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Leitung Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum und Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am MainAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, amerikanischen Literaturgeschichte und Kulturgeschichte in Freiburg, Amherst (University of Massachusetts) und München. Promotion in amerikanischer Kulturgeschichte zur Rezeption der afrikanischen Kunst und des Jazz in Paris und New York in den zwanziger und dreißiger Jahren (LMU München). Wissenschaftliche Assistentin am Amerika-Institut der LMU München und am Lehrstuhl für Amerikanistik an der FAU Erlangen.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Von 2006 bis 2014 Curatorial Assistant und Provenance Specialist am Museum of Modern Art in New York. Seit 2014 Leiterin der Provenienzforschung am Städel Museum und Liebieghaus. 2018 Teilnahme am German-American Provenance Research Exchange (Los Angeles/München). Veröffentlichungen in Ausstellungskatalogen und wissenschaftlichen Publikationen zu den Themen Provenienzforschung und Objekt-, Sammlungs- und Institutionsgeschichte sowie Mitwirkung an Ausstellungsprojekten. -
Soziologe, Historiker
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Emeritierter Professor für Soziologie, Academic College Tel AvivAusbildung / akademischer Hintergrund
Ab 1977 Studium der Soziologie, Psychologie, Geschichte und Philosophie in Tel Aviv. 1984 Wechsel an die Columbia University in New York City, 1992 Promotion Die Sozialgeschichte von Mitleid. Lehrtätigkeiten an der Columbia-Universität, an der Hebräischen Universität in Jerusalem und der LMU München. Von 1996 – 2023 Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie an der Akademischen Hochschule in Tel Aviv. Unterricht zur „Soziologie des Holocaust“.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Seit mehr als 20 Jahre Forschung zum NS-Kulturgutraub, insbesondere zu Fragen der Gesetzgebung und den Praktiken der Rückerstattung vor dem Hintergrund, dass dem Völkermord an den Juden in Europa Plünderungen und Diebstahl vorausgegangen waren und diesen begleitet haben. Langjährige Forschungstätigkeit zur jüdischen Organisation "Jewish Cultural Reconstruction", die sich für die Rückgabe der von den Nazis geplünderten Kulturschätze einsetzte, sowie zu Hannah Arendt, Erinnerung und Shoah. -
Kunsthistorikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Selbstständige ProvenienzforscherinAusbildung / akademischer Hintergrund
1995 Magister Artium, Universität zu Köln
1998 Promotion, Universität zu KölnRelevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte in Münster und Köln.
1999 bis 2003 Museumsassistenz und wissenschaftliche Projekte zur NS-Zeit mit Provenienzrecherchen am Wallraf-Richartz-Museum, Köln. Internationale Forschungsprojekte zu einzelnen Werken und zu Sammlungsbeständen im Hinblick auf möglicherweise NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kunst- und Kulturgut. Rekonstruktion von Kunstsammlungen sowie wissenschaftliche Untersuchungen zu Sammlern, Institutionen, Vermittlern und Netzwerken.
Seit 2000 als selbstständige Provenienzforscherin in Köln tätig.
2000 Initiatorin und Gründerin des internationalen Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.
2001 Konzeption und Organisation des Kolloquiums „Museen im Zwielicht – Ankaufspolitik 1933-1945“ in Köln
2011-2013 Sprecherin des Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.
2012-2014 Mitglied im Fachbeirat der Koordinierungsstelle Magdeburg (heute Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste, Magdeburg)
2014 bis 2018 Lehrbeauftragte für Provenienzforschung, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut, Fachgebiet Kunstmarkt.
2018-2020 Geschäftsführende Gesellschafterin von TERLAU & VOIGT, Köln
2021 Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für Verdienste und Engagement in der Provenienzforschung.
www.provenienzforschung.de -
Kunsthistorikerin, Provenienzforschung
Aktuelle berufliche Position / Verantwortungsbereich
Provenienzforscherin und KunsthistorikerinAusbildung / akademischer Hintergrund
Studium der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Sorbonne Université Paris und der Freien Universität Berlin. Masterabschluss mit einer Masterarbeit an der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin zum Thema Kunstvermittlungen Gerdy Troosts im Nationalsozialismus.Relevante Erfahrung / Schwerpunkt /Engagement im Themenfeld Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
Mehrjährige Erfahrung als Provenienzforscherin im Restitutionsdepartment des Auktionshauses Christie’s. Zuletzt Tätigkeit in der Provenienzforschung im Rahmen eines NS-Erstcheck-Projekts beim Museumsverband Thüringen. Mitgliedschaft im Arbeitskreis Provenienzforschung